Eine veränderte geopolitische Lage – und was dies für Deutschland
und für Europa bedeutet.

Wir haben viele Zustandsbeschreibungen über die derzeitige ›Unordnung in der Welt‹: Die Machtpolitik ist zurück; der Zerfall der regelbasierten internationalen Ordnung oder auch die Multipolarisierung der Welt. Die USA, China – und in dessen Windschatten Russland, das im Februar 2022 das Nachbarland Ukraine überfiel – ringen um eine Neuausrichtung. Der Ausgang ist offen. Wie reagiert Europa (wo es auch in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht gerade friedlich war; ein Stichwort hierzu: Der Zerfall Jugoslawiens) auf diese Herausforderungen? Was kann Europa tun, was sollte es tun? Welche Rolle kommt der Bundesrepublik Deutschland zu?

Frau Dr. Althauser studierte Politische Wissenschaften, Slawistik und Sinologie in Heidelberg. Sie promovierte 1997 zum Thema »Russlands Weg in den Europarat«. Ihre diplomatische Laufbahn im Auswärtigen Amt führte sie u.a. nach Bonn und Berlin, Brüssel, Den Haag, Straßburg, Moskau und Peking. Von 2014 bis 2017 war sie deutsche Botschafterin in Skopje, Nordmazedonien, sowie 2017-2021 deutsche Generalkonsulin in Shanghai. Heute ist sie als Programmdirektorin in der Ausbildungsstätte des Auswärtigen Amtes in Berlin tätig. Ihren heutigen Lebensmittelpunkt hat sie in Freiburg gefunden, wo sie u.a. im China-Netzwerk Baden-Württemberg (CNBW) und im Marina Twetajewa-Zentrum der Universität Freiburg tätig ist.

Datum:  Donnerstag, 23.04.2026, 19.30 Uhr
Ort:    Evangelisches Gemeindezentrum Neustadt
Walter-Göbel-Weg 5, Titisee-Neustadt
Eintritt frei. Spenden willkommen.